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Planung ist alles! Wie ich meinen Monat plane

Ohne Planung ist irgendwie alles nichts. Das haben wir hier schon öfters festgestellt. Eigentlich nehme ich mir jeden Sonntag Zeit, um die Planung für die kommende Woche zu machen. Ja, eigentlich - wie das eben so ist, hat man manchmal keine Zeit (am Sonntag?!) oder schlicht und einfach keine Lust und dann ist irgendwie die ganze Woche durcheinander. Oder es stiehlt sich irgendein Feiertag rein oder ein freier Tag oder man ist einfach nicht da... und schwups war es das mal wieder und keiner weiß, was er (oder eben sie) eigentlich tun soll... That's life! Aber muss es ja nicht. Die Planung darf auch schon etwas länger stehen. 

Planer und ich...

Ich habe sie alle durch - vom ​Filofax* über Kikki K. bis hin zu ​Happy Planer* und Erin Condren. Wirklich alles ganz tolle Planer! Die Sache ist nur - es passte nie. Damit meine ich nicht die Einlegeblätter zu mir (obwohl das auch der Fall war!) sondern irgendwie die Größe der Blätter zu meinem Planer (Erin Condren und Happy Planer haben da ein ganz einzigartiges Format!). Die Einlegeblätter wollten dann eben nicht in meinen Filo oder in den Kikki K. oder ich hatte einen tollen Kikki K. und leider hatte ich nicht das richtige Druckerpapier ... such dir eine Variante aus, so war es. 

Nun habe ich irgendwie meinen Planer-Frieden gefunden. Ich habe mir einen Kikki K. Planer gekauft (ich weiß, sündhaft teuer!) und dann habe ich mir Printables von byJaquiSmith gekauft und nun passt alles zusammen! 

Ich kann mir jetzt so viele Blätter ausdrucken wie ich mag. Brauche ich mehr Notizblätter, drucke ich mir die. Brauche ich einen Tag noch einmal neu, weil ich mich verschrieben oder vermalt habe, kein Problem! Und der Planer ist unglaublich flexibel, so habe ich nun ein Bullet Journal mit einem klassischen Planer gemischt.

Planung mit dem Bullet Journal

Über die Methode "Bullet Journal" bin ich irgendwie gestolpert - wie könnte es anders sein - nachdem ich meinen Kikki K. und die Printables (also Druckvorlagen) hatte. Aber mit diesem flexiblen Planer kein Problem. Ich erweitere in einfach um ein paar Blätter für ein Bullet Journal 😀

Und so habe ich alles: Einen Planer, den ich verschließen kann (Reissverschluss Planer "Love Life" von Kikki K.), Einlagen von Jaqui und schließlich auch noch ein Bullet Journal (einfach mit ein paar extra ausgedruckten Seiten...). 

Was ist ein Bullet Journal?

In einem Bullet Journal kannst du nicht nur deine Termine in Wochenspreads (also Wochenlayouts), die du dir selber malst, aufschreiben. Dort ist auch Platz für "Tracker", Ziele und Dinge, die du erleben/tun willst. Viele Bullet Journals sind mit ganz viel Liebe und künstlerischen Ambitionen gemalt. Muss man natürlich nicht. Das Gute ist: Für ein Bullet Journal reicht eigentlich ein ​Notizbuch* - liniert, kariert, blanko oder eben mit Punkten - ganz wie du magst. Dann schnappst du dir noch ein paar Stifte und schon kann es losgehen.

In dein Bullet Journal gehört auch ein Inhaltsverzeichnis und last but not least eine Legende, das die verschiedenen Zeichen erklärt, die du verwendest. Auch hier gibt es verschiedene Zeichen, die man verwenden sollte - aber nicht muss. Das ist wirklich das schöne an einem Bullet Journal - es ist unglaublich flexibel und auf dich zugeschnitten. Es ist auch der Ort für deine Ideen, Zitate, Dinge, die du schön findest - kurzum, es kann dich in allen Lebenslagen begleiten und hilft dir, deinen Tag zu organisieren.

Da mein Kalender noch gar kein richtiges Bullet Journal ist, soll dies wirklich keine Lobeshymne sein. Was ich allerdings bisher gesehen habe, ist schon ziemlich überzeugend. Hier einmal ein paar Beispiele.

Planen mit dem Bullet Journal

Credit: that_journal

Ich finde die Idee des "Meal Plans" genial: Sie hat nicht nur ein schönes Layout erstellt, sie muss es auch nicht jede Woche neu machen. Diese ​kleinen Sticky Notes* lassen sich einfach abreißen und in der nächsten Woche neue nutzen. Genau so kann man es mit der Einkaufsliste machen. Alles zusammen und dennoch unglaublich flexibel!

Bullet Journal Ideen

Das ist doch mal ein richtig schönes Layout, oder? Einfach selbstgemalt mit ein paar Buntstiften. Christina sieht dazu auf einem Blick, was sie erledigt hat und was eben noch nicht. Der Punkt (Bullet) neben den einzelnen "To Do's" zeigt dies ganz deutlich und kann schnell in einen Haken geändert werden. Tolles Layout! Dazu kommen noch die verschiedenen Farben. Ohne die Legende zu kennen tippe ich hier einmal auf orange für den Haushalt, pink für ihren Blog (Business) und das rot für Sport... Es muss aber auch keinen Sinn für andere machen. Es genügt völlig, wenn es für dich Sinn ergibt. Und weil es so schön gemacht ist, gibt es hier noch ein paar Bilder aus Christina's Bullet Journal.

Bullet Journal Ideen

Mit ihrem Bullet Journal zeigt Christina, dass du wirklich nur ein Notizbuch (oder eben Blätter in deinem Planer) und ein paar Buntstifte benötigst, um ein wirklich schönes Bullet Journal zu erstellen. Wenn du ein kreativer Mensch bist, ist das perfekt für dich!

Bullet Journal Schablonen

Wie ich bei meinen Recherchen für diesen Post festgestellt habe, geht es leichter mit ein paar Schablonen. Dieses sind günstig zu bekommen und helfen dir dabei, dass dein Planer eine gleichbleibende Handschrift trägt. 

Natürlich sind sie kein "Must-Have", können dir das Leben aber erheblich leichter machen.

Du findest sie hier*

Die Schablonen kannst du noch für viele weitere Bastelarbeiten oder aber auch für das Basteln mit deinen Kindern verwenden, sie sind aus Plastik und lassen sich immer wieder nutzen, auch zum Stempeln. Natürlich kannst du auch einzelne Stempel nehmen, die du anschließend ausmalst. Es gibt da unglaublich viele Möglichkeiten.

Wie ich meinen Monat plane

Ja, nun ist es endlich soweit. Hier ist mein Planer Setup. Wobei Setup wirklich schon weitgegriffen ist, da er momentan noch recht leer aussieht. Dennoch sind die Schablonen schon bestellt und irgendwie freue ich mich darauf, meinen Planer zu kolorieren.

In diesem Video geht es aber auch nur zweitrangig um den Planer. Wichtiger ist, dass du irgendeinen Plan hast oder zumindest weißt, wie und warum du ihn aufstellst, um alle die Dinge aufzuschreiben, die du erledigen musst.

Was du aus diesem Video lernen kannst, ist, wie wichtig ein "Backup-Plan" für dein Blogger Business oder eben für dich privat ist. Denn nur, wenn du ein Backup hast und weißt, was du tust, wenn Dinge nicht so laufen wie geplant, stehen die Chancen gut, dass du nicht unglaublich frustriert bist.

Daher ist es gerade wenn du ein selbständig arbeitender Blogger bist wichtig, dass du weißt, was du tust, wenn irgendwer ausfällt oder etwas eben nicht nach Plan läuft. 

Auch diese Dinge, also der Backup-Plan, lässt sich prima in einem Bullet Journal festhalten. So kannst du immer auf deinen Notfallplan zurückgreifen und stehst nie planlos da. Ein Buch, das ich dir unbedingt empfehlen kann, wenn du öfters mit diesen Dingen haderst, ist "Getting Things Done*" von David Allen. Das Buch gibt es in deutscher und englischer Fassung.

David Allen ist auch ein großer Verfechter davon, dass man erst einmal gelassen sein und den Kopf leer haben muss, um wirklich produktiv zu sein. Wenn du das Gefühl hast, dass du dringend einmal "in dir" aufräumen musst, schau dir unsere kostenlose 5-Tages-Challenge "Detox your Mind" oder den Komplettkurs an, der noch viel tiefer in die Materie einsteigt.

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