CMDacademy
Auszeit nehmen

Mal eine Auszeit nehmen

Hin und wieder ist es einfach soweit. Ein Wellness-Nachmittag (oder gar Tag) genügt einfach nicht mehr, wir brauchen... meeeehhhrrr, um den Akku wieder aufzuladen, wir müssen uns eine Auszeit nehmen.

Ich kann einige Leute vor meinem geistigen Auge sehen, die jetzt gerade über mich den Kopf schütteln. Ich und Auszeit? Jaaaa... schwer vorstellbar aber man lernt ja. Manchmal ist es einfach wichtig sich ein wenig Ruhe zu gönnen oder einfach etwas anderes zu machen.

In den letzten zwei Monaten und vier Tagen habe ich hartnäckig geschrieben, davon habe ich dir ja schon hier und hier ausführlich erzählt. Jeden Tag einen Blogpost hier auf der CMDacademy zu schreiben ist mir zur Gewohnheit geworden. Also ja, das hat geklappt und mit dieser Gewohnheit zu brechen, fällt mir richtig schwer. 

Ich denke nämlich seit ein paar Tagen darüber nach, mir einfach mal ein Wochenende Auszeit zu nehmen - um den Akku wieder aufzuladen.

Dabei will ich gar nicht "unbedingt" frei machen. Ich will einfach nur nicht die Verpflichtung haben, schreiben zu müssen.

Woher kommt dieses Gefühl plötzlich?

Wie gesagt, so plötzlich ist das gar nicht. Eine Auszeit zu nehmen schwirrt mir schon sei ca. einer Woche im Kopf rum. Erst einmal kam die Frage auf: Muss ich eigentlich noch länger schreiben? Reichen zwei Monate nicht für dieses Experiment? Geht das für immer so weiter?

Nun ja, eigentlich schon. Es sollte für immer so weiter gehen. Aber: Gut geplant ist halb geschrieben und ich habe nichts mehr geplant 😉 Genau aus diesem Grund fällt mir das Schreiben im Moment schwer.

Außerdem war es die ganze Zeit während der Schulzeit so, dass ich Zeit für nichts hatte. Ich bin quasi durch den Tag gefegt und habe die Löcher gestopft. Hier den Text schreiben (auch morgens um 5), dort die Unterrichtsvorbereitung machen und zu guter Letzt noch schnell ins Büro... ja, es war teilweise wirklich nicht so einfach. Aus diesem Grund war ich dann, einfach, müde. Müde vom Verpflichtungen haben. 

Backlash (Rückschlag)

Manchmal kommt erstens alles anders und zweitens als man denkt. Und so war es auch diesmal. Ein Partner, für den wir gute Verkäufe einfuhren, kündigte uns die Partnerschaft. Warum? Nicht, weil wir etwas falsch gemacht hatten, sondern weil sie gerne wollten, dass wir die Links nicht nur bei Pinterest sondern auch auf unserer Webseite posten. Ok, kein Problem - hätten wir auch gemacht. Aber der Account ist geschlossen, es gab dazu quasi keine Gelegenheit.

Nun stellt sich die Frage, ob das Geld, das wir bis dahin angehäuft haben, ausgezahlt wird oder ob die Firma quasi ein Fake ist. Irgendwann kommt es einem so vor, wenn man weder eine Telefonnummer noch eine Adresse findet. 

Ok, die Firma ist im Ausland ansässig. Aber seriöse Firmen haben doch zumindest eine Anschrift, oder?

Ich ärgere mich einfach nur, dass wir offensichtlich darauf reingefallen sind.

Das führte irgendwie heute zu dem Gedanken: Ach, hat doch eh alles keinen Sinn - warum immer schreiben, warum immer posten, wenn einem am Ende jemand mit einem Schlag das sauerverdiente Geld wegnehmen kann?

Was tun? 

Wer in irgendeiner Weise einen Rückschlag einstecken muss, möchte am liebsten alles hinwerfen. Warum arbeiten, wenn man am Ende doch mit leeren Händen dasteht? Warum sich den Popo aufreißen, wenn andere die ganze Arbeit aus fadenscheinigen Gründen mit einem Schlag zunichte machen können?

Ja, genau - macht irgendwie keinen Sinn. Und nun? Was ist, wenn man einen Rückschlag erlebt? Wirklich alles hinwerfen?

Nun ja, zugegeben, das ist der einfachste Weg. Alles hinwerfen, wegrennen, sich neu erfinden - genial und außerdem geht man mit ganz neuem Elan in das neue Projekt. Einfacher ist das aber, ehrlich gesagt, nicht.
Neu denken, wieder etwas neues finden, wieder alles auf die Beine stellen und mit der bangen Frage klar kommen: Was wäre, wenn ich diesmal nicht hingeworfen und einfach weiter gemacht hätte?

Was ist dann in einem Jahr von heute?

Genau die Frage hat mich heute davon abgehalten. Nicht, dass ich das so wirklich wirklich in Erwägung gezogen habe. Aber der Wunsch war da: Computer aus, raus in die Sonne und einfach so tun als wäre alles "gut". 
Ist auch irgendwie besser für das Selbstbewusstsein, nicht darüber reden, sich keine Sorgen machen und denken: es geht schon irgendwie weiter.

Außerdem steht das natürlich außer Frage. Es geht weiter. Mit oder ohne den Partner. Es geht weiter. In die ein oder andere Richtung. 

Aber: Wer einen Rückschlag erlebt, sollte sich eine kurze Auszeit nehmen. Während dieser Zeit solltest du gar nichts machen oder zumindest nichts, was mit dem Geschäft zu tun hat. 

Nichts läuft weg und wird in ein, zwei Tagen immer noch da sein, richtig? Genau. Und die Welt ist auch nicht untergegangen. Und wenn, ist es auch egal, was mit der Webseite passiert... 😉

Eine Auszeit nehmen

Nach diesen tiefgründigen Überlegungen (ha,ha) bin ich schließlich zu dem Schluss gelangt, dass ich mir eine kurze Auszeit nehme. Das Wochenende. Also nicht wirklich lange und ich werde auch meine Texte gleich Montag wieder aufnehmen. Aber nach diesem Rückschlag brauche ich ein, zwei Tage, um zum einen neue Texte zu planen. Und, zum anderen, den Kopf frei zu bekommen.

Die Frage nach dem Sinn oder Unsinn habe ich damit schnell ad acta gelegt. Natürlich geht es weiter, natürlich macht es Sinn und natürlich wird alles gut. 

Sicherlich hast du dich auch schon ma. in dem hier beschriebenen Szenario befunden. Die Frage ist, wie man damit umgeht. Viel zu oft habe ich dann versucht das Rad neu zu erfinden. Sich eine kurze Auszeit zu nehmen und mit voller Kraft voraus weiter zu machen ist schwieriger.

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